Masking bzw. Camouflaging
Manche Kinder funktionieren nach außen scheinbar mühelos. In der Schule, im Freundeskreis und im Alltag wirken sie ruhig, sozial angepasst und leistungsfähig.
Doch hinter dieser Anpassung kann sich eine enorme innere Anstrengung verbergen.
Gerade bei Mädchen mit Autismus oder ADHS bleiben Schwierigkeiten deshalb häufig lange unerkannt. Nicht, weil sie nicht vorhanden sind, sondern weil sie gut verborgen werden.

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Was bedeutet Masking?
Masking, auch Camouflaging genannt, beschreibt Strategien, mit denen Kinder ihre sozialen Unsicherheiten, Reizüberlastung oder Aufmerksamkeitsprobleme überdecken. Sie beobachten sehr genau, imitieren andere und passen ihr Verhalten bewusst oder unbewusst an.
Nach außen wirkt vieles unauffällig.
Innerlich entstehen jedoch häufig Erschöpfung, Rückzug, emotionale Überforderung oder Selbstzweifel.
Für die Diagnostik ist dieses Phänomen besonders bedeutsam. Sichtbares Verhalten und tatsächliche Belastung können deutlich auseinandergehen.
In unserem Video erfahren Sie:
- woran Masking erkennbar sein kann
- warum es besonders häufig bei Mädchen auftritt
- welche Folgen langfristiges Masking haben kann
- wie wir dieses Thema in unserer Diagnostik gezielt berücksichtigen